Montana und Rocky Mountains - Nationalparks der USA

Montana

Trotz seiner Größe, die der Fläche Deutschlands entspricht, zählt Montana gerade einmal so viele Einwohner wie die Stadt Köln. Mit anderen Worten: Montana ist sehr, sehr dünn besiedelt und daher ideal für Erholungssuchende, die atemberaubende Naturschönheiten genießen wollen! Wälder, Seen und Flüsse, dazu die Berge der Rocky Mountains und die endlosen Prärien – so vielseitig präsentiert sich die Landschaft Montanas. Sie ist sogar so schön, dass sie schon mehrfach als Kulisse für Hollywood-Filme diente, darunter etwa Aus der Mitte entspringt ein Fluss und Der Pferdeflüsterer.

Viele Besucher Montanas zieht es in den berühmten Yellowstone Nationalpark im Süden und im Glacier Nationalpark im Norden von Montana, wo Sie Berge und Gletscher besteigen. Reizvolle Landschaften erwarten Sie auch in der Madison River Earthquake Area, im Pictograph Cave State Park sowie in einigen National Forests und Wilderness Areas, wo Rafting, Kajakfahren, Kanufahren, Mountainbiken und Angeln angesagt sind.

Auf den Farmen und den über einhundert Ferienranches von Montana können Sie ebenfalls ein paar herrliche Urlaubstage verbringen und zugleich mehr über die Bewohner des Staates erfahren. Denn wenn sich in der Einsamkeit der Natur doch einmal ein paar Menschen zusammenfinden, veranstalten sie Rodeos, Festivals und sonstige Feierlichkeiten, zu denen Sie herzlich eingeladen sind.

Die bewegte Vergangenheit Montanas entdecken Sie zudem beim Besuch des Little Bighorn Battlefield National Monument, der Grant-Kohrs-Ranch, in der einstigen Hauptstadt Virginia-City sowie beim Besuch der vielen Geisterstädte wie Nevada City, die einen lebendigen Eindruck von der Zeit des Wilden Westens vermitteln.

Auch die lebendige Geschichte der amerikanischen Ureinwohner bleibt Ihnen nicht verborgen. Einen Einblick in die indianischen Kulturen gewähren die sieben Indianerreservate, in denen von Zeit zu Zeit sogar öffentliche Pow-Wows abgehalten werden, sowie einige interessante Museen, darunter das Museum of the Plains Indian (Browning) und das Ninepipe-Museum (Charlo).



Klima

In Montana treffen die Urlauber auf ein kontinentales Klima. Ein schmaler Landstrich im Westen wird allerdings von einem gemäßigten bis maritimen Klima geprägt. Durch den Continententel Divide unterscheidet er sich von den übrigen Regionen Montanas, die von kälteren Temperaturen und einer trockenen Luft beherrscht werden.

Die Winter Montanas sind so kalt, dass alle Seen und Flüsse zufrieren und zur frühsommerlichen Schneeschmelze reisende Strömungen und Überschwemmungen verursachen. Im östlichen Teil Montanas schwanken die Temperaturen im Sommer sehr stark. Während tagsüber zwischen 25 und 30 Grad Celsius gemessen werden, fällt das Thermometer in den Nächten teilweise unter 10 Grad Celsius. Dafür ist die Regenwahrscheinlichkeit in den Monaten Juli, August und September eher niedrig.



Land und Leute

Montane liegt im Nordwesten der USA an der Grenze zu Kanada. Zu den Nachbarstaaten zählen Idaho, North Dakota, South Dakota sowie Wyoming. Die Hauptstadt Montanas ist zwar Helena, die größte und touristisch vielleicht interessantere Stadt ist jedoch Billings. Die Naturlandschaften Montanas präsentieren sich äußerst kontrastreich und reichen von der zerklüfteten Bergwelt der Rocky Mountains im Westen bis zu den fruchtbaren Ebenen der Graint Plaints im Osten.

Europäische Händler betraten erstmals im Jahr 1743 den Boden des heutigen Montana. Dennoch wurde es erst um 1800 durch die legendäre Lewis-und-Clark-Expedition richtig erkundet und weitere 60 Jahre später, als der Goldrausch um sich griff, besiedelt. Von der Zeit des wilden Westens zeugen noch heute die vielen Geisterstädte in Montana. Für den Treasure State, den Staat der Schätze, sind aber nach wie vor die reichen Rohstoffvorkommen sowie die Landwirtschaft von großer wirtschaftlicher Bedeutung.