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Alaska Abenteuerurlaub - Reiseziele, Informationen & Angebote

Alaska

Im Hohen Norden des nordamerikanischen Kontinents erstrecken sich neben dem US-Bundesstaat Alaska auch die kanadischen Regionen Nunavut, Yukon und die Northwest Territories. Wer sich für einen Urlaub in Alaska entscheidet, gehört zu den abenteuerlustigen und naturverbundenen Reisenden. Grenzenlose Wildnis, polare Kälte, atemberaubende Gebirgsketten und Nationalparks sowie interessante Eskimo-Siedlungen prägen das Bild im Hohen Norden. Obwohl Alaska der größte aller 50 US-Bundesstaaten ist, sind weite Teile des Landstrichs nahezu menschenleer. Wo Siedlungen teils nur mit Flugzeugen oder dem Wasserweg erreichbar sind, erleben Urlauber ein Amerika, das sich deutlich vom üblichen Stadtleben unterscheidet und durch seine unberührte Natur fasziniert.

Seit die Vereinigten Staaten im Jahr 1867 das Territorium von Alaska von Russland erwarben, trägt die Region den Beinamen Last Frontier. Abenteuerlustige können sich an dieser sogenannten Letzten Grenze nach Herzenslust mit einmaligen Naturerlebnissen verwöhnen. Inmitten der Wildnis hat man Gelegenheit, durch Tundra und Gebirge zu wandern, Flüsse und Fjorde mit dem Kanu oder Kajak zu befahren, auf den Spuren der Eskimos zu wandeln oder eine Alaska-Expedition in Form einer Kreuzfahrt entlang der Küste zu wählen. Diese vielfältigen Reisemöglichkeiten und Naturabenteuer bekommt man wohl kaum an einem anderen Ort auf der Erde geboten.

Beliebte touristische Ziele in Alaska sind der Denali Nationalpark mit dem 6193 Meter hohen Mount McKinley, die unberührte Wildnis entlang der Brooks-Kette im Gates-of-the-Arctic-Nationalpark, der Glacier-Bay-Nationalpark mit seinen mächtigen Gletschern, oder der Katmai-Nationalpark im Süden Alaskas, berühmt für seine Braunbärenpopulation am Brooks River. Weitere sehenswerte Orte sind die charmante Hafenstadt Juneau, die mit der faszinierenden Mendenhall-Gletscher-Region begeistert, die historische Stadt Skagway mit ihren Spuren aus der Goldgräberzeit sowie Fairbanks, das Tor zu den Nordlichtern im Winter und Ausgangspunkt für Wildnisabenteuer.

Die unberührte Flora und Fauna Alaskas sind überall präsent. Karibus, Elche, Eisbären, Schwarz- und Braunbären zählen zu den heimischen Tierarten. Ebenso faszinierend sind die zahlreichen Ozeanbewohner, wie Wale, Seehunde und Walrosse, die entlang der Küsten beobachtet werden können. Besonders im Prince William Sound bieten sich Bootsfahrten an, um diese Meeresbewohner in ihrem natürlichen Lebensraum zu entdecken. Wer gerne angelt, findet in Alaska ideale Bedingungen: Hier kann man verschiedene Arten von Lachs, große Hechte und Forellen aus den klaren, eisigen Gewässern fangen. Für Angler bietet sich auch der Kenai River als Hotspot an, der besonders für seinen Lachsfang berühmt ist.

Unverzichtbar ist auch ein Besuch des Inupiat Heritage Centers in der Stadt Barrow, das als Erlebnismuseum die Geschichte der Eskimos und des traditionellen Walfangs eindrucksvoll dokumentiert. Wer an der Westküste Alaskas unterwegs ist, hat in Kotzebue die Gelegenheit, im Nana Museum of the Arctic mehr über die Kultur und das Leben der nordischen Völker zu erfahren. Zudem lohnt sich ein Abstecher zur Kenai-Halbinsel, die mit ihren malerischen Landschaften, Gletschern und Wildtieren ein Paradies für Naturfreunde und Fotografen ist.

Praktische Anreiseinformationen: Alaska ist gut mit dem Flugzeug erreichbar, zum Beispiel über die internationalen Flughäfen in Anchorage und Fairbanks. Von dort aus führen zahlreiche Inlandsflüge und Fähren zu entlegeneren Orten und Nationalparks. Die Alaska Railroad bietet zudem eine spektakuläre Zugreise durch die beeindruckende Landschaft des Bundesstaates. Für Roadtrips empfiehlt sich die Nutzung der Alaska Highway, die von Kanada bis in den Süden Alaskas führt und zahlreiche Stopps in charmanten Orten ermöglicht.

Klima & Wetter

Während in der Zentralebene Alaskas vorwiegend Kontinentalklima herrscht, wird es im Norden der Halbinsel deutlich kühler, und subpolare Klimabedingungen kennzeichnen die Region. Lange und vor allem kalte Winter sind in Alaska ganz normal und halten auch Reisegäste nicht von einem Ausflug in die einzigartige Ferienregion ab. Im Sommer, der oft nur von kurzer Dauer ist, präsentiert sich Alaska von einer ganz anderen Seite. Maritimes Seeklima an der Süd- und Westküste Alaskas sorgt für vermehrte Niederschläge und steht im Kontrast zu den arktischen Temperaturen im Norden des Bundesstaates.

Die Temperaturen in Alaska variieren je nach Region und Jahreszeit stark. Im Sommer liegen die Durchschnittstemperaturen in Anchorage zwischen 15 und 22 Grad Celsius, während es im Inneren des Landes, wie in Fairbanks, mit bis zu 30 Grad deutlich wärmer werden kann. Im hohen Norden, etwa in Barrow, bleiben die Temperaturen auch im Sommer oft unter 10 Grad. In den Wintermonaten fallen die Temperaturen im Landesinneren auf -20 Grad und darunter, während die Küstenregionen milder bleiben.

Die beste Reisezeit für Alaska sind die Sommermonate von Juni bis August, wenn die Tage lang und die Temperaturen vergleichsweise mild sind. Besonders im Juli und August ist das Wetter am stabilsten, was ideal für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Angeln oder Kreuzfahrten durch die Fjorde ist. Allerdings sind auch die Monate Mai und September für Reisende interessant, die die Natur in einer ruhigeren Phase erleben möchten. Im Herbst und Frühling können die Temperaturen schnell sinken, und in manchen Regionen ist bereits Schnee möglich.

Die Niederschlagsmengen sind vor allem an der Süd- und Westküste hoch, mit Regenzeiten im Spätsommer und Herbst. Im Inneren des Landes ist es dagegen trockener. Das Wissen um diese klimatischen Besonderheiten hilft Reisenden, ihre Alaska-Reise optimal zu planen und das passende Equipment mitzunehmen.

Klimatabelle Alaska
-12°
J
-14°
F
-10°
M
-1°
A
M
13°
J
15°
J
12°
A
S
-0°
O
-13°
N
-26°
D
Lufttemperatur
☀ Std.258911141174333
☂ mm100221342201

Land und Leute

Sie sind auf der Suche nach dem weiten, unberührten Amerika? Dann besuchen Sie Alaska im Norden Amerikas, wo jeder Urlaub zum Abenteuer wird. Der Bundesstaat, der vor allem durch den Goldrausch im späten 19. Jahrhundert von sich Reden machte, zählt kaum eine halbe Million Einwohner, übertrifft in seiner Größe jedoch die Fläche vieler europäischer Staaten. Das Thema Land und Leute ist eng mit der Geschichte der Inuit verbunden, deren Traditionen und Kultur bis heute lebendig sind. Lokale Sehenswürdigkeiten berichten von Eskimos und Walfang, und Nationalparks zeigen die ganze Pracht des nördlichsten Bundesstaates.

Wie man in Alaska lebt, erfährt man am besten in Anchorage. In der größten Stadt Alaskas hat sich mehr als die Hälfte aller Bewohner des US-Bundesstaats angesiedelt. Anchorage verbindet modernes Stadtleben mit unmittelbarer Nähe zu Wildnis und Natur. Hier finden sich Museen wie das Alaska Native Heritage Center, das Einblicke in die Kulturen der indigenen Völker Alaskas bietet. Ebenso lebhaft ist das kulturelle Leben mit Festivals, Konzerten und Kunstmärkten, die das ganze Jahr über stattfinden.

Außerhalb der Städte leben viele Menschen in kleinen Gemeinden und Siedlungen, die oft nur schwer zugänglich sind. Die Einwohner pflegen eine enge Verbindung zur Natur und leben teils noch nach traditionellen Bräuchen. Die lokale Bevölkerung besteht neben den Inuit auch aus Nachfahren russischer Siedler und anderen Einwanderern, die eine vielfältige kulturelle Mischung bilden.

Die Geschichte Alaskas ist geprägt von der Zeit des Goldrausches, die zahlreiche Abenteurer und Siedler anzog. Heute kann man in Orten wie Skagway noch historische Gebäude besichtigen und Museen besuchen, die von dieser spannenden Epoche erzählen. Auch der Einfluss der russischen Kolonialzeit ist in Städten wie Sitka sichtbar, das mit seiner russisch-orthodoxen Kirche und musealen Einrichtungen kulturelle Highlights bietet.

Das Leben in Alaska ist geprägt von einer starken Gemeinschaft und der Anpassung an die oft rauen Lebensbedingungen. Traditionelle Feste, Tänze und Handwerkskunst sind wichtige Bestandteile der lokalen Identität. Wer tiefer in die Kultur eintauchen möchte, sollte an einer geführten Tour durch indigene Dörfer teilnehmen, um mehr über Bräuche, Kunst und das alltägliche Leben zu erfahren.

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